Q+A: FRAGEN UND ANTWORTEN

 

NOTFÄLLE

Lose Zahnspange ist gebrochen...
Wenn es geht und keine Verletzungsgefahr besteht, dann die Zahnspange weitertragen und ggf. einen Termin zur Reparatur im Labor in der Praxis ausmachen.
Lose Zahnspange ist verloren...
So bald wie möglich anrufen um eine neue Zahnspange herstellen zu lassen.

Falls die Zahnspange älter als ein halbes Jahr ist, werden zu diesem Zweck neue Abdrücke notwendig sein.

Lose Zahnspange verursacht Verletzung...
Unbedingt herauslassen und so bald wie möglich einen Notfall-Termin ausmachen.
Lose Zahnspange verursacht Schmerzen (Kopfscherzen, Nackenschmerzen, Schlafprobleme)...
Telefonisch mit dem behandelndem Kieferorthopäden abklären und im Zweifelsfall immer herauslassen.

Bei persistierenden Beschwerden einen Termin bei einem Osteopathen ausmachen.

Feste Zahnspange ist gebrochen...
  1. Bogenende sticht in die Wange: Mit einer Nagelschere versuchen abzuschneiden oder mit einem stumpfen Gegenstand das Bogenende zurückschieben
  2. Bracket lose – wo?: Wenn es vorne ist, Termin so bald wie möglich ausmachen.
    Wenn es ein hinteres Bracket ist, aufbewahren und beim nächsten Termin mitbringen.Das zu lange Bogenende abschneiden oder abschneiden lassen.
  3. Bogen gebrochen: Das gebrochene Stück vorsichtig entfernen und Termin ausmachen.
  4. Bogen herausgerutscht: Mit einem stumpfen Gegenstand versuchen, das Bogenende zurückzuschieben oder abschneiden/abschneiden lassen.
  5. Bogenstück verschluckt: Sauerkraut oder etwas ähnlich Verdauung anregendes essen und auf irgendwelche Zeichen einer möglichen Verletzung 48 Stunden achten.
Starke Anhaltende Schmerzen...
Telefonisch mit dem behandelndem Kieferorthopäden abklären und im Zweifelsfall entfernen lassen. Bei persistierenden Beschwerden einen Termin bei einem Osteopathen ausmachen. Sicherheitshalber abklären lassen, ob nicht unterschwellig ein Gelenkproblem vorhanden ist.
Die Zähne werden Locker...
Das ist normal, da der Knochen weicher wird um die Zahnbewegung zu erleichtern und das Knochenwachstum zu ermöglichen.

ALLGEMEINE FRAGEN

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Was hat sich geändert, was müssen wir berücksichtigen?
Ganz sanfte, fast schmerzfreie Behandlungen, die den Körper in seiner normalen alltäglichen Funktion und bei Kindern das Wachstum nicht behindern.

Das heißt, häufiger nichts tun als zu viel zu machen!
Der Körper braucht vor allen Dingen am Anfang mehr Zeit um die Knocheneigenschaften so umzugestalten, dass die erwünschten Veränderungen dann zielorientiert ablaufen können. Kein Bogen darf mit Kraft eingesetzt werden.

Wir müssen viel rücksichtsvoller und viel ursachenbetonter an die Behandlung heran gehen. Die Fehlverhalten, die zur Malokklusion geführt haben, können uns hier besonders stören.

Dafür ist aber das Ergebnis bedeutend stabiler und individueller.

Wer eignet sich für eine solche Behandlung?
Jeder. Es gibt keinen, der nicht gerne auf Schmerzen verzichtet.
Wann kann eine solche Behandlung nicht gemacht werden?
  1. Bei Rauchern ist es medizinisch bedenklich, eine kieferorthopädische Behandlung durchzuführen. Der Zahnhalteapparat wird durch das Rauchen und durch die Zahnspange verletzt und das kann zu schweren Verlusten führen.
  2. Bei Personen, die extrem knirschen. Der Knochen ist zum eigenen Schutz extrem hart in diesen Fällen, wird aber durch die KFO weicher. Im weichen Knochen kann das Knirschen ungehindert Schaden anrichten.
  3. Bei schlechter Mundhygiene. Mit einer Zahnspange wird die Zahnpflege schwieriger und meist etwas schlechter. Daher ist eine gute, verantwortungsvolle Zahnhygiene Voraussetzung, da sonst die Gesundheit gefährdet würde.
  4. Bei Krankheit oder einer Körperverletzung. Diese Einschränkung ist nur vorübergehend. Der Körper braucht nicht mehrere Baustellen, und daher ist es dringend empfehlenswert, die Heilung abzuwarten und danach erst mit der Zahnspangenbehandlung zu beginnen.
Was ist anders im Vergleich zur herkömmlichen Behandlung?
Ganz sanfte, fast schmerzfreie Behandlungen, die den Körper in seiner normalen alltäglichen Funktion und bei Kindern das Wachstum nicht behindern.
Was kann diese Behandlung Anderes erreichen?
Der Knochen wird nicht belastet und kann daher viel besser und positiver reagieren – mit Wachstum! Daher sind fast alle zahnziehenden Behandlungen nicht mehr die einzige Lösung.
Wie funktioniert das?
  1. Die Kräfte des Körpers sind entscheidend. Diese Kräfte bleiben auch nach der Behandlung vorhanden und sollten deshalb in der Behandlung mit einbezogen werden.
  2. Durch niedrige Kräfte bleibt die Blutversorgung immer intakt und der Körper muss nicht gegen die verletzenden Kräfte angehen.
  3. Die niedrigen Kräfte sind vergleichbar mit denen im Körper schon vorhandenen Wachstumskräften und werden daher nicht als störende Einwirkung von außen empfunden.
Welche Vorteile hat das?
  1. Der wachsende Körper mit allen sonstigen äußeren Einwirkungen wird nicht zusätzlich durch die Zahnspangenbehandlung belastet.
  2. Es geht doppelt so schnell.
  3. Schmerzen sind bedeutend geringer bis hin zu nicht vorhanden.
  4. Bedeutend weniger Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Nackenverspannungen etc.
  5. Es behindert Osteopathische Behandlungen nicht sondern unterstützt diese sogar.
  6. Erwachsenenbehandlung gehen so einfach wie Jugendbehandlungen.
  7. Bedeutend längere Abstände zwischen den Terminen und kürzere Termine.
Welche Nachteile hat es?
  1. Das System ist ein friktionsarmes, freilaufendes System und kann leichter verrutschen.
  2. Die Enden der Drähte stechen viel schneller in die Wange, da die Veränderung zu erwünschten Bogenverschiebungen führt.
  3. Es ist teurer als das herkömmliche System.
  4. Viele Kollegen möchten den Patienten die höheren Anschaffungskosten des Systems ersparen und verwenden es deshalb oder auch aus anderen Gründen nicht.
Wann muss ich bei meinem Kind nachschauen lassen ob es eine Spange braucht?
Diese Behandlung geht schnell und braucht meist keine langwierige Vorbehandlungen, so dass es meist reicht, wenn begonnen wird, wenn fast alle Milchzähne gewechselt haben.
Zahlt die Krankenkasse/Privatversicherung eine solche Behandlung?
In den meisten Fällen ja, wenn es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt.
Was für Kosten kommen auf einen selber zu?
Ungefähr 20% – 30% der gesamten Behandlungskosten.
Wer eignet sich für eine solche Behandlung?
Jeder. Es gibt keinen, der nicht gerne auf Schmerzen verzichtet.
Wann kann eine solche Behandlung nicht gemacht werden?
  1. Bei Rauchern ist es medizinisch bedenklich, eine kieferorthopädische Behandlung durchzuführen. Der Zahnhalteapparat wird durch das Rauchen und durch die Zahnspange verletzt und das kann zu schweren Verlusten führen.
  2. Bei Personen, die extrem knirschen. Der Knochen ist zum eigenen Schutz extrem hart in diesen Fällen, wird aber durch die KFO weicher. Im weichen Knochen kann das Knirschen ungehindert Schaden anrichten.
  3. Bei schlechter Mundhygiene. Mit einer Zahnspange wird die Zahnpflege schwieriger und meist etwas schlechter. Daher ist eine gute, verantwortungsvolle Zahnhygiene Voraussetzung, da sonst die Gesundheit gefährdet würde.
  4. Bei Krankheit oder einer Körperverletzung. Diese Einschränkung ist nur vorübergehend. Der Körper braucht nicht mehrere Baustellen und daher ist es dringend empfehlenswert, die Heilung abzuwarten und danach erst mit der Zahnspangenbehandlung zu beginnen.

SCHMERZEN, DIE VIELLEICHT VOM KIEFER KOMMEN KÖNNEN

Was sind Kiefergelenkschmerzen?
Immer wiederkehrende stechende Schmerzen im hinteren Wangen- oder Ohrbereich, die beim Kauen oder vor allem morgens auftreten.
Welche Symptome gibt es außerdem?
Nackenverspannung, migräneartige Spannungskopfschmerzen, Tinitus, Rückenbeschwerden.
Woran erkennt man ob die Probleme vom Kiefergelenk kommen?
  • Sie treten am stärksten morgens auf.
  • Die Reihenfolge Nacken-Kopf-Ohrbeschwerden ist sehr typisch.
  • Sie hängen immer mit Stress zusammen.
  • Wenn die Position des Unterkiefers beim Sprechen sehr abweicht von der Position beim Beissen
Was kann man dagegen unternehmen?
Einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden aufsuchen, der sich auf Kiefergelenkerkrankungen spezialisiert hat.
Was kann man schon mal zu Hause machen, um die Schmerzen/Beschwerden zu lindern?
  • Unterkiefer nach vorne strecken.
  • Wiederholt einen großen Schluck kaltes oder warmes Wasser wie eine „heisse Kartoffel“ im Mund halten.
  • Kau-intensive Nahrung meiden.
Was verursacht solche Schmerzen/Beschwerden?
  • Stress
  • Natürliches Knirschen und Pressen der Zähne vor allen Dingen in der Nacht.
  • Eine Vielzahl an lebenswichtigen Nerven-Muskel-Reaktionen werden durch Überbelastung gereizt.
Wer kann noch helfen?
  • Physiotherapeuten/Krankengymnasten
  • Osteopathen

WIE GEHE ICH MIT EINER HERRAUSNEHMBAREN ZAHNSPANGE, DEM FRÄNKEL, UM?

Wie lange soll ich den Fränkel tragen?
In der ersten Woche, nach Erhalt der Spange, den Fränkel nur tagsüber tragen. Nach Ablauf der Woche tagsüber und nachts tragen – 24 Stunden täglich! Je mehr der Fränkel getragen wird, desto schneller kann ein positiver Behandlungserfolg erzielt werden.
Wie verhalte ich mich beim Essen und Trinken?
Beim Essen und Trinken den Fränkel herausnehmen.
SWie reinige ich meinen Fränkel?
Alle Kunststoffflächen mit Zahnbürste und Zahnpasta täglich reinigen und alle Drähte der Spange mit den Fingern unter laufendem Wasser reinigen.
Was mache ich mit dem Fränkel, wenn er nicht im Mund ist?
Den Fränkel immer in die Dose legen! Nicht in den Sportbeutel oder in die Hosentasche stecken.

Im Restaurant nicht in die Serviette legen oder in der Schule nicht in ein Taschentuch wickeln und liegen lassen, denn sonst landet die Spange im Müll!

Was tun, wenn kalkige, weiße Flecken auf der Spange sind?
In diesem Fall den Fränkel in Reinigungstabletten (z.B. Corega Junior, o.ä.) gemäß Herstellerangaben oder in Essigessenz für ca. 10 Minuten legen. Dies aber nicht öfter als einmal wöchentlich durchführen.

FESTE ZAHNSPANGE

Wie gehe ich mit meiner festen Damon Zahnspange um?
Die ersten zwei Wochen bitte harte Mahlzeiten wie z.B. harte Brotkrusten, Pizzaränder, Popcorn, Müsli, Maoam … usw. meiden, da die Brackets sich so schneller lösen. Karotten und beispielsweise Äpfel immer in mundgerechte kleinere Stücke schneiden.

Bei stark anhaltenden Schmerzen ist es empfehlenswert, mit Schmerzmitteln wie z. B Paracetamol oder Ibuprofen kurzfristig zu behandeln.
BITTE kein Aspirin, da dieses das erwünschte Knochenwachstum unterdrückt.

Bogen sticht in Wange oder ist gebrochen:
In die Praxis kommen, damit neuer Bogen eingesetzt bzw. das Problem beseitigt werden kann.

Bracket lose…
…an einem vorderen Zahn:
So schnell wie möglich einen neuen Termin zum Kleben vereinbaren.

…an einem hinteren Zahn:
Bracket versuchen zu entfernen, sicher aufbewahren und zum nächsten Termin mitbringen.

BITTE: Unbedingt anrufen und Bescheid geben, damit der Termin entsprechend verlängert werden kann.
(Das ist sehr wichtig, da wir unseren Tagesplan dann richtig organisieren können und lange Wartezeiten vermieden werden.)

Bracket offen:
Bogen in das Bracket hineinschieben und andrücken und Kläppchen von unten nach oben zuschieben.

WICHTIG: Bracketkläppchen nicht selber öffnen oder mit Fingernagel daran spielen, da die Verschlussfeder ausleiert und ein neues Bracket gesetzt werden muß!
Wichtig ist auch, dass Prophylaxetermine alle 3 Monate vereinbart werden, um Entkalkungen, Karies und Zahnfleischentzündungen zu vermeiden.

KOLLEGENFRAGEN

Spoiler-Titel
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Was hat sich geändert, was müssen wir berücksichtigen?
Ganz sanfte, fast schmerzfreie Behandlungen, die den Körper in seiner normalen alltäglichen Funktion und bei Kindern das Wachstum nicht behindern.

Das heißt, häufiger nichts tun als zu viel zu machen!
Der Körper braucht vor allen Dingen am Anfang mehr Zeit um die Knocheneigenschaften so umzugestalten, dass die erwünschten Veränderungen dann zielorientiert ablaufen können. Kein Bogen darf mit Kraft eingesetzt werden.

Wir müssen viel rücksichtsvoller und viel ursachenbetonter an die Behandlung heran gehen. Die Fehlverhalten, die zur Malokklusion geführt haben, können uns hier besonders stören.

Dafür ist aber das Ergebnis bedeutend stabiler und individueller.

Wer eignet sich für eine solche Behandlung?
Jeder. Es gibt keinen, der nicht gerne auf Schmerzen verzichtet.
Wann kann eine solche Behandlung nicht gemacht werden?
  1. Bei Rauchern ist es medizinisch bedenklich, eine kieferorthopädische Behandlung durchzuführen. Der Zahnhalteapparat wird durch das Rauchen und durch die Zahnspange verletzt und das kann zu schweren Verlusten führen.
  2. Bei Personen, die extrem knirschen. Der Knochen ist zum eigenen Schutz extrem hart in diesen Fällen, wird aber durch die KFO weicher. Im weichen Knochen kann das Knirschen ungehindert Schaden anrichten.
  3. Bei schlechter Mundhygiene. Mit einer Zahnspange wird die Zahnpflege schwieriger und meist etwas schlechter. Daher ist eine gute, verantwortungsvolle Zahnhygiene Voraussetzung, da sonst die Gesundheit gefährdet würde.
  4. Bei Krankheit oder einer Körperverletzung. Diese Einschränkung ist nur vorübergehend. Der Körper braucht nicht mehrere Baustellen und daher ist es dringend empfehlenswert, die Heilung abzuwarten und danach erst mit der Zahnspangenbehandlung zu beginnen.
Was sind die typischen Fehler beim Umdenken aus der herkömmlichen KFO?
  1. Viel zu schnelle Bogenwechsel
  2. Kräfte der Bögen und Gummizüge liegen über dem Blutdruck und über den Kräften der Muskel.
  3. Behandlungsmittel, die die Körperkräfte nicht berücksichtigen.
  4. In der Diagnostik sind Habits und Fehlfunktionen nicht mit einbezogen.
Was mache ich falsch, wenn das Finishing nicht klappt?
  1. Die Okklusion stört.
  2. Bracketposition muß verändert werden, da Angulationen, Rotationen oder Torque noch korrigiert werden müssen.
  3. Störkontakte besonders an Oberkiefer 2. Molaren die zu sehr extrudiert stehen.
  4. Der habituelle und zentrische Biss stimmen nicht überein.
  5. Starke Asymmetrien sind noch vorhanden
Was mache ich falsch, wenn die Eckzahnführung nicht eingestellt werden kann?
  1. Bracketposition muß verändert werden.
  2. Zu stark protrudierte Unterkiefer-Front.
  3. Der habituelle und zentrische Biss stimmen nicht überein.
  4. Störkontakte besonders an Oberkiefer 2. Molaren, die zu sehr extrudiert stehen.
Was mache ich falsch, wenn die Bisslage sich hartnäckig nicht verändern lässt?
  1. Störkontakte besonders an Oberkiefer 2. Molaren, die zu sehr extrudiert stehen.
  2. Morphologie der Zähne ist schon so weit zerstört, dass keine Stabilität über die Molaren und Prämolaren erreicht werden kann.
  3. Zu stark protrudierte Unterkiefer-Front.
Was mache ich falsch, wenn der Patient plötzlich Gelenkschmerzen bekommt?
Störkontakte besonders an Oberkiefer 2. Molaren, die zu sehr extrudiert stehen.
Der habituelle und zentrische Biss stimmen nicht überein
Starke Asymmetrien sind noch vorhanden, die zu einem Zwangsbiss führen.
Vertikale Abstützung ist nicht ausreichend.

Notlösung:
Biss entkoppeln mittels einer Schiene oder einer kleinen Schweizer-Aufbiss-ähnlichen Teilplatte im OK.

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VORTRÄGE / LECTURES